Kopfhaut

Das kannst du gegen trockene Kopfhaut tun!

23. Mär. 2021 / Mavena-Team

Wenn du eine (zu) trockene Kopfhaut hast, leidest du häufig an Schuppen. In dunklen Haaren und auf dunkler Kleidung sind diese besonders hässlich anzusehen. Hinzu kommen Rötungen und ein Juckreiz, der mitunter zum Aus-der-Haut-fahren ist. Die gute Nachricht: Du kannst etwas gegen deine trockene Kopfhaut mit Schuppen, Rötungen und Juckreiz tun. Wir erklären dir hier die möglichen Ursachen trockener Kopfhaut und zeigen dir, was dagegen am besten hilft.

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Um den Ursachen deiner trockenen Kopfhaut auf die Spur zu kommen, ist es wichtig, dass du verstehst, wie deine Haut als Organ arbeitet.

Deine Kopfhaut erfüllt viele Aufgaben

  • Deine Kopfhaut ist Teil deines größten Organs: Mit einer Fläche von bis zu zwei Quadratmetern und einem Gewicht von bis zu zehn Kilogramm toppt deine Haut jedes andere Organ in deinem Körper. Ihre Aufgaben sind existenziell: Sie ist Schutzhülle, Begrenzung und Stoffwechselorgan.
  • Deine Kopfhaut schützt dich vor chemischen und physikalischen (mechanische und thermische) Einflüssen von außen. Die äussersten Hautschichten werden deshalb auch Hautbarriere genannt.
  • Deine Kopfhaut ist ein Sinnesorgan, sie vermittelt dir dank unzähliger Sinneszellen Druck-, Temperatur- und Schmerzempfinden.
  • Deine Kopfhaut ist maßgeblich an der Temperaturregelung deines Körpers beteiligt. Die feinen Gefäße, die in ihr verlaufen, verengen oder erweitern sich entsprechend, ob es kalt oder warm ist. Ist deine Körpertemperatur zu hoch, schwitzt du über die Haut Schweiß aus, der auf der Haut verdunstet und so sofort für Abkühlung sorgt. Damit ist deine Haut quasi eine körpereigene Klimaanlage.
  • Deine Kopfhaut wirkt darüber hinaus auch an der Regulation deines Wasserhaushalts mit. Sie besteht selbst zu 80 Prozent aus Wasser und deine gesamte Haut speichert etwa ein Drittel des ganzen Wassers deines Körpers.

Diese vielfältigen Aufgaben kann deine Kopfhaut jedoch nur erfüllen, wenn sie gesund ist. Gesunde Kopfhaut – das heißt:

  • Die Kopfhaut ist gut durchblutet und somit mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen versorgt. Dann läuft der Stoffwechsel optimal.
  • Die Kopfhaut ist gut durchfeuchtet und bildet genug Fette, um die Hautbarriere und den Säureschutzmantel aufrecht zu erhalten. Das von den Talgdrüsen produzierte Fett (Hauttalg, Sebum) macht deine Haut wasserabweisend und geschmeidig.

Du siehst, die Gesundheit deiner Kopfhaut hängt vom perfekten Zusammenspiel mehrerer Faktoren ab.

Was ist trockene Kopfhaut?

Von trockener Kopfhaut ist die Rede, wenn es deiner Haut an Feuchtigkeit und/oder Fett mangelt. Im Folgenden erklären wir dir, wie es zu solchen Mängeln kommen kann.

Daran erkennst du trockene Kopfhaut:

Typische Anzeichen (Symptome) trockener Kopfhaut und Haut sind unangenehmes Hautspannen, Rötungen, Jucken, trockene Schuppen. Sehr trockene Haut kann sogar reißen und über die feinen Hautrisse können sich Mikroben Zugang in tiefere Hautschichten verschaffen. Um diese abzuwehren, kontert dein Körper den Angriff mit einer Entzündungsreaktion. Die kann durchaus schmerzhaft sein. Grundsätzlich gilt: Bei trockener Haut leidet die natürliche Schutzfunktion der Haut. Die Hautbarriere wird durchlässiger für Schad- und Reizstoffe.

 

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Wissen solltest du, dass deine Haut mit zunehmendem Alter von Natur aus trockener wird. Sie kann immer weniger Feuchtigkeit aufnehmen und speichern. Und auch die Produktion natürlicher Hautfette nimmt stetig ab.

Feuchtigkeitsmangel in der Haut – häufigste Ursachen

Deine trockene Kopfhaut und Haut können einerseits veranlagt sein. Verschiedene Erkrankungen, insbesondere Hauterkrankungen, sind gleichfalls Ursache von trockener Kopfhaut, zum Beispiel Neurodermitis und Psoriasis (Schuppenflechte). Auch hormonelle Schwankungen, wie sie in der Pubertät, Schwangerschaft, Stillzeit oder den Wechseljahren auftreten, trocknen deine Kopfhaut manchmal aus. Häufig ist trockene Kopfhaut auch das Ergebnis ungünstiger klimatischer Einflüsse: Kälte, Hitze (von Sonne ebenso wie von Heizung) und UV-Strahlung (Sonnenlicht) beeinflussen den Feuchtigkeitshaushalt deiner Kopfhaut negativ. Verschiedene Reizstoffe aus der Umwelt und in Hautpflegeprodukten sowie Haarstyling-Produkten können deine Kopfhaut ebenfalls austrocknen. Hinzu kommt dein individueller Lifestyle: Eine einseitige Ernährung, zu häufiges und/oder zu heißes Duschen, Baden und Haarewaschen, häufige Schwimmbadbesuche, Saunagänge und mehr trocknen deine Kopfhaut mit der Zeit auch aus.

Aber: Deine Haut ist ein faszinierendes Organ mit enormer Selbstheilungskraft – immerhin erneuert sie sich etwa alle 28 Tage komplett neu. Ihre Feuchtigkeit kannst du sowohl von innen als auch von außen beeinflussen. Was du gegen trockene Kopfhaut und Haut tun kannst, erfährst du jetzt:

So regulierst du die Hautfeuchtigkeit von innen:

  •  Über deine Nahrung führst du deinem Körper Feuchtigkeit zu, sie steckt sowohl in Speisen als auch in Getränken. Wenn du über deine Ernährung unzureichend Flüssigkeit aufnimmst, kann auch deine Haut nicht mehr ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt werden. Sie wird davon trockener.
  • Wenn du dagegen ausreichend Flüssigkeit aufnimmst, ermöglichst du den optimalen Stoffwechsel deines Körpers und damit auch den deiner Haut: Laut einer Studie der Charité Universitätsmedizin Berlin aus dem Jahr 2004 zeigt deine Haut schon zehn Minuten, nachdem du Wasser trinkst, einen vitalisierenden Effekt. Versorgst du deine Haut mit genug Flüssigkeit, dankt sie es dir mit einem gesunden Hautbild: Sie wirkt frisch und rosig. Die Haut ist zudem prall und elastisch. Und sie ist frei von lästigen Schuppen und Juckreiz.

 Auch von außen kann deine Haut Feuchtigkeit aufnehmen.

  •  Denn ihre Hornzellen (sogenannte Korneozyten) sind in der Lage, Feuchtigkeit zu binden. Dabei helfen ihnen wasserbindende Stoffe, darunter Aminosäuren, Milchsäure und Harnstoff. Das ist der Grund, warum dir feuchtigkeitsspendende Hautpflegeprodukte gegen trockene Kopfhaut und Haut helfen. Meidest du zudem hautaustrocknende Klimaverhältnisse, schonst du deine Haut besonders gut.

Mangel an Hautfetten – häufigste Ursachen

  •  Ein Mangel an Hautfetten lässt die schützende Hautbarriere buchstäblich bröckeln. Anders ausgedrückt: Die wie eine Mauer aufgebaute Hornschicht, bestehend aus proteinreichen Hornzellen (Ziegelsteine) und einer fettlöslichen Interzellularsubstanz (Mörtel), ist dann beschädigt. Wenn du zu häufig und/oder zu heiß duschst oder badest, löst du viel Fett aus der Haut (Mörtel).
  • Auch viele Hautreinigungsmittel (Seifen, Duschgele, Badezusätze) haben fettlösende Kräfte. Deshalb solltest du auf rückfettende Haut- und Kopfhautpflegemittel achten, um den Hautschutz aufrechtzuerhalten. Verwende am besten speziell für trockene Kopfhaut, empfindliche Kopfhaut und juckende Kopfhaut gemachte Produkte.

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Die besten 6 Tipps gegen trockene Kopfhaut

Du leidest an trockener Kopfhaut? Deine Kopfhaut juckt nach dem Haarewaschen, Haarefärben und Haareföhnen? Deine Kopfhaut schuppt sich? Dann helfen dir unsere folgenden 6 Tipps gegen trockene Kopfhaut weiter:

  1. Kläre die Ursachen deiner trockenen Kopfhaut ab. Hol dir dazu gegebenenfalls den Rat eines Facharztes (Dermatologen)! Er kann Krankheiten diagnostizieren und gezielt behandeln.
  2. Schone deine Kopfhaut! Wasche sie nicht zu heiß und nicht zu oft! Häufiges Haarewaschen trocknet die Haut oft noch stärker aus.
  3. Reinige deine Haut am besten nur mit speziellem, mildem Shampoo für trockene Kopfhaut beziehungsweise Shampoo für empfindliche Kopfhaut. Achte auf natürliche, tierproduktfreie (vegane) Inhaltsstoffe der Produkte.
  4. Den Juckreiz auf deiner Kopfhaut kurz nachdem du deine Haare gewaschen, gefärbt oder geföhnt hast, kann ein Haarwasser (Kopfhautfluid, Tonic, Tonikum) spürbar lindern. Achte beim Kauf desselben nicht nur darauf, dass es hautberuhigende Inhaltsstoffe wie Hamamelis enthält, sondern auch darauf, dass du es jederzeit anwenden kannst: zum Beispiel auch nach dem Styling, unterwegs oder beim Sport.
  5. Nimm dir für die Kopfhautpflege ebenso Zeit wie für die Pflege deiner Haare. Denn die wachsen nur gesund und sehen nur gesund aus, wenn auch die Kopfhaut gesund ist.
  6. Schütze deine Kopfhaut vor intensiver Sonnenbestrahlung, zum Beispiel mit einem Sonnenhut!

Dank unseres Ratgebers zu trockener Kopfhaut kannst du die Ursachen für deine Kopfhautprobleme finden und gezielt behandeln. Unsere Produkte für juckende, trockene und schuppende Kopfhaut beruhigen deine Kopfhaut sofort. Sie spenden intensiv und langanhaltend Feuchtigkeit, lösen Hautschuppen und das, ohne zu kleben. Probier's aus!