Juckende Haut Neurodermitis

Juckreiz – was du bei Hautproblemen und Allergien tun kannst

9. Jun. 2021 / Mavena-Team

Juckende Haut quält dich doppelt: Zum einen ist der Juckreiz (Pruritus) am Körper auf Dauer unerträglich. Zum anderen kostet es dich Kraft, dem wachsenden Drang zu widerstehen, deine juckende Haut zu kratzen. Wir sagen dir, wie unsere Vitamin-B12-Hautpflege dir nachweislich helfen kann den Juckreiz am Körper zu lindern.

Gibst du ihm nach, würdest du den Kreislauf aus Jucken und Kratzen noch anschieben und damit das Jucken verstärken. Dem kannst du nur entrinnen, wenn du der Ursache deines Hautjuckens auf den Grund gehst und auch die Reize findest, die es auslösen. Kennst du sie, kannst du die Auslöser künftig eher meiden. Kombiniert mit einer Hautpflege, die optimal zu deiner juckenden Haut passt, kannst du den Juckreiz wirksam lindern. 

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Warum juckt deine Haut?

Juckt deine Haut, signalisiert sie dir, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Du solltest dieses Warnsignal ernst nehmen und handeln, denn eine nicht intakte Haut kann ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen: Sie speichert Feuchtigkeit nicht mehr optimal und auch der natürliche Hautschutz schwächelt. Sie wird durchlässiger für schädigende Umwelteinflüsse und Mikroorganismen.

Deine juckende Haut kann viele Ursachen haben. Bislang sind über einhundert Auslöser für Juckreiz bekannt: So können sämtliche Hautkontaktstoffe, zum Beispiel Kleidungsstücke aus Wolle oder Schadstoffe aus der Umwelt, deine Haut reizen. Ebenso wie die Waschmittel, mit denen du deine Wäsche wäschst. Dein Juckreiz kann auch das Symptom einer schlimmstenfalls chronischen organischen Erkrankung sein. Dazu gehören Allergien und Hauterkrankungen, zum Beispiel eine Neurodermitis (atopisches Ekzem), eine Schuppenflechte (Psoriasis) oder eine Urtikaria (Nesselsucht). Darüber hinaus kann Stress deine Haut ebenfalls reizen.

Geh deshalb den Ursachen deiner juckenden Haut unbedingt nach und hole dir im Zweifel rechtzeitig Rat von Experten, zum Beispiel von deinem Hausarzt (Allgemeinmediziner) oder Hautarzt (Dermatologe). Sie können innere Erkrankungen und Hauterkrankungen diagnostizieren und gezielt behandeln.

Auch Allergien verursachen juckende Haut. Das solltest du vorab wissen:

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Hat dein Arzt eine den Juckreiz verursachende (Haut-)Erkrankung ausgeschlossen, sollte er zudem prüfen, ob du an einer Allergie leidest. Denn auch Allergien können mit juckender Haut einhergehen. Zum Beispiel leiden viele Menschen mit Heuschnupfen zugleich an Nahrungsmittelallergien und Juckreiz am ganzen Körper.

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Wurden auch Allergien ausgeschlossen, kannst du Experten anderer medizinischer Disziplinen um ihre Diagnose bitten. Nicht ohne Grund wird der Juckreiz auch interdisziplinäres Symptom genannt. Es gilt: Je mehr Ursachen interdisziplinär ausgeschlossen werden, desto näher kommst du der spezifischen Ursache deiner juckenden Haut. Und das lohnt sich, denn der andauernde Juckreiz beeinträchtigt dein alltägliches Wohlbefinden sehr: Er raubt dir nachts den Schlaf und macht dich damit tags unkonzentrierter und leistungsschwächer. Im schlimmsten Fall entwickelst du eine Depression.

Allerdings solltest du auch wissen, dass du nicht allein bist, wenn sich dein Juckreiz am ganzen Körper auf keine konkrete Krankheit oder Allergie zurückführen lässt: Etwa der Hälfte der von juckender Haut Betroffenen geht es ebenso.  

Wie kommt der sogenannte Juck-Kratz-Kreislauf zustande?

Du fragst dich sicher: Warum juckt die Haut? Jüngsten Forschungen zufolge ist dein Juckreiz eine eigenständige Sinnesempfindung, die, anders als lange vermutet, unabhängig vom Schmerzempfinden entsteht. Die Enden der Nerven, die oberflächlich in deiner Haut verlaufen, reagieren auf Botenstoffe (sogenannte Mediatoren) aus der Haut und aus dem Blut. Je nach Botenstoff reagiert deine Haut mit einem

  • puren Jucken,
  • stechenden Jucken
  • oder brennenden Jucken.

Dieses Gefühl wird über die Nerven deines Rückenmarks zu deinem Gehirn geleitet – das daraufhin dein Verlangen auslöst, dich zu kratzen.

Beim Kratzen fügst du deiner Haut winzige Verletzungen zu. Der dabei gefühlte Schmerz überdeckt für eine kurze Zeitspanne das Jucken, du spürst Erleichterung. Doch dieser Effekt ist nicht von Dauer. Schlimmer noch: Die Hautverletzungen schwächen den Schutz, den dir deine Haut als natürliche Barriere bietet. Denn über die Verletzungen können Keime in die Haut und tiefer in deinen Körper eindringen. Darauf reagiert Letzterer mit Abwehrreaktionen, die Haut entzündet sich – was einen neuerlichen Juckreiz auslöst: der Juck-Kratz-Kreislauf hat sich geschlossen.

Akuter vs. chronischer Juckreiz

Du solltest wissen, dass dein Körper dich mit einem akut einsetzenden Jucken unter anderem vor Fremdkörpern und Fremdstoffen auf der Haut warnt, zum Beispiel vor Insekten oder vor der brennenden Flüssigkeit, die in den feinen Härchen einer Brennnessel steckt. Das reflexartige Kratzen trägt bei solchen "Begegnungen" dazu bei, dass du gegen die Ursache des Juckreizes angehst. Das Insekt wird vertrieben, die Brennnesselflüssigkeit zumindest teilweise entfernt. Ein chronischer Juckreiz dagegen kann dich sehr belasten, körperlich wie seelisch. Er kann bereits auftreten, bevor die ihn auslösende Erkrankung vollständig zu Tage tritt.

Juckreiz am ganzen Körper – typisch bei trockener Haut, Neurodermitis und Psoriasis

Deine natürliche Hautbarriere schützt einerseits die Haut selbst vor Feuchtigkeitsverlust und andererseits deinen Körper davor, dass schädliche Keime eindringen.

Doch die natürliche Hautbarriere ist nicht unumstößlich: So kann eine ungeeignete Hautpflege zu Defekten in der Barriere führen.

  • Zum Beispiel lockerst du mit zu häufigem und/oder zu heißem Wasser beim Waschen, Duschen oder Baden den Zusammenhalt der Bausteine der Barriere auf, so dass Bakterien, Viren oder Pilze leichter ihren Weg in deinen Körper finden.
  • Auch Inhaltsstoffe von Pflegeprodukten können die Wirkung der Barriere schwächen, insbesondere synthetische Emulgatoren wie Polyethylenglykole (PEG) und PEG-Derivate. Denn auch sie waschen die Fette aus der Haut, die die Barriere abdichten.
  • Ebenso beeinträchtigt das Klima deine Haut: trockene Luft (Heizungsluft) entzieht ihr zum Beispiel Feuchtigkeit.

Trockene Haut ist zudem typisch für Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Psoriasis. Und auch mit zunehmendem Alter wird deine Haut trockener.

Ob zu heißes Wasser, falsche Inhaltsstoffe aus Pflegeprodukten, ungünstige Klimaverhältnisse, eine Hauterkrankung oder das Altern – der Effekt auf die Haut ist immer derselbe: Trockenheit. Sie verliert an Feuchtigkeit und Fett und damit an Geschmeidigkeit, Elastizität und Spannkraft. Der natürliche Hautalterungsprozess wird so beschleunigt. Das siehst du auch: Trockene Haut wirkt nicht mehr rosig, prall und gesund, sondern fahl und schlaff. Sie schuppt sich und zeigt eher Falten. Im Falle einer Neurodermitis siehst du außerdem rötliche, sich teilweise auch schuppende und entzündende Stellen.

Doch damit nicht genug: Trockene Haut juckt dich häufig auch stark bis sehr stark.

Gut ist, dass du gegen trockene Haut etwas tun kannst. Zum einen solltest du zu heißes Wasser meiden und auch nicht zu häufig duschen oder baden. Achte außerdem auf die Inhaltsstoffe deiner Hautpflegeprodukte. Wähle aus dem vielzähligen und vielfältigen Angebot im Handel Produkte aus, die speziell auf die Bedürfnisse deiner sehr trockenen Haut beziehungsweise deiner neurodermitischen Haut zugeschnitten sind.

Was du gegen Juckreiz am ganzen Körper tun kannst

Allein schon ein Eincremen verschafft deiner trockenen Haut, was sie vor allem benötigt: Feuchtigkeit und Fett. Hier kommt es auf die Regelmäßigkeit der Pflege an, insbesondere dann, wenn du generell zu sehr trockener Haut neigst oder eine Neurodermitis hast. Nicht ohne Grund wird Neurodermitikern zur sogenannten Basispflege geraten: Das zweimalige Eincremen der Haut kann Schüben vorbeugen beziehungsweise diese hinauszögern und in ihrer Intensität abschwächen.

Da die Neurodermitis schubweise verläuft, gibt es Phasen mit unterschiedlich stark ausgeprägten Beschwerden. Danach richtet sich die Therapie:

  • Phase 1: Bei einem akuten Schub brauchst du eine sogenannte Akut-Therapie. Die bekommst du bei deinem Arzt. Erstes Mittel der Wahl ist dann häufig ein verschreibungspflichtiges Mittel mit Kortison. Das hat sich zur Behandlung eines akuten Schubs mit entzündlichen, teils auch nässenden, juckenden Stellen bestens bewährt.
  • Phase 2: Bei leichten bis mittelstarken Beschwerden dagegen solltest du die sogenannte Barriere-Therapie anwenden, um deine Hautbarriere intensiv zu stärken. Das gelingt dir zum Beispiel mit Hautpflegeprodukten, die Fette und feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe haben. Besonders vielversprechend ist auch die Zutat Vitamin B12, die auch in unserer Mavena B12-Linie für juckende Haut bei Neurodermitis und Psoriasis steckt.  
  • Phase 3: Auch in Zeiten, in denen deine Neurodermitis dir kaum bis keine Beschwerden macht, solltest du deine Haut im Rahmen der Basis-Pflege täglich eincremen.

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Wie Vitamin B12 erfolgreich gegen den Juckreiz am ganzen Körper hilft

Wissenschaftliche Studien haben die nachhaltige Wirkung einer Vitamin-B12-Creme bei der Behandlung von neurodermitischer, juckender Haut untersucht und konnten diese belegen.

Demnach befinden sich auf der an Neurodermitis erkrankten Haut mehr Stickoxide als auf gesunder Haut. Stickoxide sollen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Entzündungen spielen, denn sie regeln, wie deine körpereigene Abwehr auf die Reize der Entzündung reagiert. Vitamin B12 kann Stickstoffmonoxid binden, es wirkt demnach als Stickstofffänger. Somit greift das Vitamin B12 in den krankheitstypischen Entzündungsprozess der Neurodermitis ein. Die Hautzellen sterben nicht vorzeitig ab, der für Neurodermitis typische, beschleunigte Ablauf des Zellwachstums wird gebremst.

Du siehst – du kannst deinem Juckreiz am ganzen Körper aufgrund von Trockenheit, einer Allergie oder eines trockenen Ekzems etwas Wirkungsvolles entgegensetzen. Unsere Vitamin-B12-Produkte kannst du bedenkenlos für die ganze Familie anwenden, auch bei Kindern ab 3 Jahren, anwenden.

Wichtig ist, dass du deine Haut oder die Haut deines Kindes regelmäßig pflegst und bei dennoch anhaltend starkem Juckreiz ärztliche Hilfe holst.