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    Trockene, rissige Hände: Ursachen, Symptome & Behandlung

    Trockene Haut an den Händen, die sich deshalb rau anfühlen, sich röten, schuppen oder gar Risse aufweisen, betrifft viele Menschen. Erfahren Sie mehr zu den Hintergründen von trockenen, beanspruchten Händen und erhalten Sie wertvolle Pflegetipps!

    Extrem trockene Hände – Erste Hilfe und nachhaltige Pflege

    Die Hände sind für uns Menschen Werkzeuge, mit denen wir die Welt ertasten und begreifen. Sie sind wichtige Kommunikationsmittel und spielen eine Hauptrolle beim Gestalten zwischenmenschlicher Beziehungen: Wir kontaktieren unsere Mitmenschen mit ihnen und drücken mit ihrer Hilfe auch unsere Gefühle aus.

    Das alles gelingt, weil die Hände anatomische Wunderwerke sind: Ein komplexes Zusammenspiel aus Knochen, Gelenken, Sehnen, Muskeln und Haut verschafft uns Zugang zu uns selbst und allem, was uns umgibt.

    Oft gehen sehr trockene Hände mit anderen trockenen Hautstellen am Körper einher.

    Haut an den Händen – Aufbau und Beschaffenheit

    Die Haut an den Händen ist für ihre vielfältigen Aufgaben besonders gut gerüstet: Unzählige Sensoren machen sie beispielsweise empfindsam gegenüber Druck, Hitze, Kälte und Schäden. Jeder Reiz von außen, sei es ein warmer Sonnenstrahl, das Krabbeln von Insektenbeinen oder gar ein Stich des zu den Beinchen gehörenden Tieres, der feste und vielleicht auch feuchtwarme Händedruck des Kollegen oder das zärtliche Streicheln des Partners, die Hitze der heißen Kaffeetasse oder die Kälte des Eiswürfels, die Rezeptoren in der Haut der Hände nehmen ihn auf und leiten ihn ans Gehirn weiter.

    Man unterscheidet zwischen

    • Mechanorezeptoren, die Berührungen wahrnehmen,
    • Thermorezeptoren, die Wärme und Kälte wahrnehmen,
    • und Schmerzrezeptoren, die wahrnehmen, wo der Haut Schaden droht.

    Zugleich ist die Haut an den Händen zweckgerichtet beschaffen – mit großen Unterschieden zwischen Außenfläche (Handrücken) und Innenfläche (Handfläche):

    • Die Haut in der Handinnenseite, also an den Handflächen (Handteller) und Fingern mit Fingerkuppen (Fingerbeeren) ist dank einer ausgeprägten Hornschicht besonders dick und robust. Sie enthält vergleichsweise viel Fett- und Bindegewebe – ein Gewebepolster, das recht unempfindlich gegenüber Druck ist. Außerdem sitzen in der Haut der Handinnenfläche weder Haarwurzeln noch Talgdrüsen. Dafür ist die Zahl der Schweißdrüsen dort sehr hoch. Das heißt, der Haut der Handinnenfläche fehlt es an natürlichen Feuchthaltefaktoren (Natural Moisturizing Factors, kurz: NMF).
    • Die Haut am Handrücken und den Fingeroberseiten dagegen besitzt kaum Fettgewebe. Sie ist im Vergleich zur Handinnenseite sogar besonders dünn und hat auch nur wenige Haarwurzeln. Gleiches gilt für die Zahl der Talgdrüsen, bei denen es sich meist um Haarbalgdrüsen handelt, also solche Talgdrüsen, die mit den Haarwurzeln verbunden sind.

    Aus dieser Hautbeschaffenheit resultiert, dass die Haut an den Händen

    • weniger Fett (Lipide) produziert, das wichtiger Bestanteil des hydro-lipiden Hautfilms (Emulsion aus Wasser und Fett) ist, der wiederum einen Teil der natürlichen Hautbarriere darstellt.
    • weniger feuchtigkeitsbindende Bestandteile besitzt, so dass sie Feuchtigkeit schlechter halten kann.
    • insbesondere zwischen den Fingern einen leicht höheren pH-Wert aufweist als die Haut anderswo am Körper: Im Schnitt liegt der pH-Wert der Haut zwischen 4,7 und 5,75 und ist damit leicht sauer. Höhere pH-Werte haben Auswirkungen auf den natürlichen Säureschutzmantel der Haut an den Händen: Das schützende saure Milieu dort ist weniger stark ausgeprägt.
    Unser Tipp: Mavena Produkte für sehr trockene Haut sind bewusst ph-hautneutral gemacht, um den Säureschutzmantel zu erhalten.

    Zwischenfazit: Kaum eigene Fettproduktion, wenig Hautbestandteile, die Feuchtigkeit speichern, leicht höherer pH-Wert – das sind drei natürliche Faktoren, die dafür sorgen, dass die Haut an den Händen zu Trockenheit neigt. 

     

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    Extrem trockene Haut an den Händen – typische Symptome

    Dass die Haut der Hände (zu) trocken ist, erkennt man an mehreren Anzeichen. Trockene Hände

    • fühlen sich ähnlich rau an wie Papier.
    • haben feine Risse.
    • weisen gerötete Stellen auf.
    • schuppen.
    • spannen, brennen oder jucken.

    Je trockener die Haut an den Händen ist, desto stärker sind die Symptome. Schlimmstenfalls entwickeln sich rissige Hände und Ekzeme.

    Ekzeme an den Händen

    Ekzeme sind Hautpartien, die chronisch entzündet sind. Sie können überall an den Händen in Form von juckenden Rötungen, juckenden Bläschen, die nässen und verkrusten, oder juckenden Schwellungen auftreten. Häufig reißt die Haut und die Risse entzünden sich im weiteren Verlauf. Typisch sind neben rissigen Händen, entzündeten Handflächen und Handrücken auch entzündete Finger, aufgeplatzte Fingerkuppen und entzündete Nagelbetten.

    Gut zu wissen: Menschen, die an einem atopischen Ekzem leiden, neigen noch eher zu trockener Haut an den Händen als hautgesunde Menschen, da ihre natürliche Hautbarriere gestört ist. Andere Menschen leiden an Allergien und reagieren bei Kontakt mit ihren individuellen Allergenen mit Handekzemen (Kontaktallergie).

    Unser Tipp: Gegen Handekzeme hat Mavena ein besonders wirkungsvolles Mittel: Die Mavena B12 Creme. Das namensgebende Vitamin B12 reduziert nachweislich den Juckreiz und die Hauttrockenheit. Es sorgt zudem für die rosa Farbe der Creme.

    Sehr trockene Haut an den Händen – bekannte Ursachen

    Neben den bereits beschriebenen natürlichen Ursachen sind zahlreiche weitere Ursachen für trockene Hände bekannt, die die Haut an den Händen von außen austrocknen. Dazu gehören:

    • Sonnenlicht: Die ultravioletten Strahlen der Sonne (UV-Licht) sind bekannt dafür, dass sie unter anderem die Haut austrocknen und damit die Haut vorzeitig altern lassen. Außerdem zerstören sie auf Dauer die elastische Faserstruktur der Haut (solare Elastose).
    • Wasser: Wasser, vor allem warmes bis heißes, wäscht den natürlichen Hautfilm von der Haut und nimmt ihr damit Fett und Feuchtigkeit.
    • Hitze/Heizungsluft und Kälte: Extreme Temperaturen verträgt unsere Haut nicht. Insbesondere bei Kälte drosselt der Körper die Durchblutung in der Haut und damit ihren Stoffwechsel. Der häufige Wechsel zwischen warmer Innen- und kalter Außentemperatur im Winter macht der Haut der Hände besonders zu schaffen. Eine Folge davon ist: Sie wird trockener.
    • Alltags-Chemikalien: Chemische Substanzen in Hautreinigungs- und -pflegemitteln sowie in Putz- und Waschmitteln, insbesondere sogenannte Tenside, also waschaktive Chemikalien, mindern die Oberflächenspannung von Emulsionen, also auch die des natürlichen hydro-lipiden Hautfilms. Die Folge: Der schützende Hautfilm wird beschädigt oder gar ganz von der Haut gewaschen. Das macht diese anfällig für Schäden seitens Mikroben sowie Umweltfaktoren wie UV-Strahlung, Hitze und Kälte. In pandemischen Zeiten sind es auch die Desinfektionsmittel, die der Haut an den Händen zusetzen und sie extrem austrocknen.
    • Umweltschadstoffe: Feinstaub, vornehmlich resultierend aus Autoabgasen und Reifenabrieb, aus „Abgasen“ von Industrie und Landwirtschaft, sowie Rußpartikel aus Smog und Rauch schaden der Haut nachweislich. Sie verstopfen die Poren und beeinträchtigen den natürlichen Stoffwechsel der Haut.

    Zwischenfazit: Eine ganze Reihe von Umweltfaktoren verstärkt die natürliche Neigung zu Trockenheit der Haut an den Händen.

    Beanspruchte Hände – beanspruchte Haut

    Auch die alltägliche Beanspruchung der Hände in Beruf, Familie, Freizeit und Sport muss als Ursache für trockene Hände berücksichtig werden. Denn je nach Aktivität wird die Haut beim Bewegen der Hände und Umgang mit typischen Materialien unterschiedlich belastet:

    Jede Bewegung der Hände erfordert ein Mitbewegen der Haut: Sie wird immer wieder entsprechend gespannt und gelockert. Das erfordert ein hohes Maß an Spannkraft (Elastizität). Diese resultiert zum einen aus dem Vorhandensein des faserbildenden Proteins Kollagen, das für Zugkraft sorgt. Zum anderen ist dafür das Protein Elastin in der Haut verantwortlich. Das elastische Fasernetz in der Haut bewegt diese aus der gespannten in die entspannte Position zurück.

    Aber: Mit regelmäßiger und/oder sich steigernder Beanspruchung der Hände kann die elastische Architektur der Haut an den Händen überstrapaziert und schlimmstenfalls zerstört werden. Und sowieso verliert die Haut mit dem Alter an natürlicher Elastizität. Ein Grund dafür ist, dass sich das Elastin nach aktuellem Forschungsstand nicht von selbst erneuert (Halbwertzeit: 70 Jahre).

    Zwischenfazit: Manche Handgriffe wirken sich schädlicher auf die Haut aus als andere. So haben zum Beispiel sogenannte Nassarbeiter in der Gastronomie, in der Pflege oder im metallverarbeitenden Handwerk oft mit trockenen Händen und Hautekzemen zu tun. Auch Wassersportler oder Golfer klagen darüber.

     

    Erste Hilfe bei extrem trockenen Händen: Mavena Repaircreme

    Als Erste Hilfe gegen extrem trockene Hände sollte man der trockenen Haut reichlich von dem spenden, was ihr fehlt: Feuchtigkeit und Fett. Das gelingt mit der reichhaltigen Handcreme von Mavena, die auf sehr trockene Hände oder gar rissige aufgetragen wird.

    Das geht auch über Nacht, wobei sich die Wirkung der Creme noch verstärken lässt, wenn leichte Baumwollhandschuhe getragen werden.

    Die Repaircreme hilft sehr trockener und beanspruchter Haut, sich zu regenerieren. In der Handcreme stecken die beiden natürlichen Feuchthaltefaktoren Harnstoff (Urea) und Magnesium. Sie bringen Feuchtigkeit in die Haut und binden sie dort. Urea und Magnesiumionen tragen damit zum Erhalt der natürlichen Hautbarriere bei.

    Hinzu kommt pflegendes Calendula, das auch für die gelbe Farbe der Repaircreme verantwortlich ist, mit seinen beruhigenden antioxidativen Flavonoiden und Terpenoiden, die gegen Entzündungen und diese oft begleitende Schwellungen wirken. Das Jojobaöl in der Repaircreme zieht schnell ein, fettet nicht nach und schützt die Haut nachhaltig vor Austrocknung.

     

    Unsere Tipps zur nachhaltigen Pflege extrem trockener Hände

    Regelmäßige Handpflege wirkt trockenen Händen entgegen. Sie sorgt für dauerhaft geschmeidige Haut, die ausreichend feucht und fetthaltig ist. Zur nachhaltigen Pflege gegen trockene Hände haben sich diese 6 Maßnahmen bewährt:

    • Hände waschen – nur mit lauwarmem Wasser und pH-neutralen Handwaschmitteln.
    • Handpeelings machen – um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen und die Haut porentief zu reinigen. Die leichte Massage der natürlichen Peelings regt zudem die Durchblutung und damit den Stoffwechsel der Haut an den Händen an.
    • Hände abtrocknen – nach jeder Begegnung mit Wasser sollten die Hände gründlich trockengetupft werden.
    • Eincremen nach dem Händewaschen – mit einer Creme, die Feuchtigkeit und Fett spendet (rückfettende Wirkung).
    • Sonnenschutz – Handcreme mit Lichtschutzfaktor (LSF) verwenden und Hände vor übermäßiger Sonnenstrahlung schützen.
    • Hände vor Kälte schützen – im Winter nur mit Handschuhen rausgehen.

    Wirkungsvolle Hausmittel gegen trockene Hände

    Auch zwei Hausmittel haben sich als Hilfe gegen extrem trockene Hände und rissige Hände bewährt:

    • Aloe Vera – am besten wird Aloe-Vera-Gel direkt aus der Pflanze auf trockene Hände aufgetragen. Alternativ geht auch ökologisch verarbeitetes Aloe-Vera-Gel aus der Drogerie.
    • Avocado – eine leichte Paste aus dem Fruchtfleisch der Avocado, das ungesättigte Fettsäuren und die Vitamine A, C und E enthält, und einem Schuss Olivenöl kann für 15 Minuten auf rissige Hände aufgetragen werden.
    • Ölbad - bei dem beanspruchte Hände, also trockene Hände, sehr trockene Hände und rissige Hände, in leicht erwärmtem Öl (Kokosöl, Olivenöl, Mandelöl, Jojobaöl) ca. 15min. gebadet werden.

    Mavena Produkte bei sehr trockener Haut oder Kopfhaut

     

    • Bei sehr trockenen Händen

      Repaircreme

      Spendet Feuchtigkeit und pflegt stark beanspruchte Hände.

    • Bei sehr trockener Haut

      Intensivcreme

      Für extrem trockene und rissige Hautstellen. Spendet intensiv Feuchtigkeit ohne zu fetten.

    • Bei sehr trockener Haut

      Lipolotion

      Für sehr trockene und schuppende Haut. Spendet langanhaltend Feuchtigkeit. Zieht schnell ein.

    • Bei sehr trockener Haut

      Hydro-
      duschgel

      Für sehr trockene und schuppende Haut. Reinigt mild.

    • Bei juckender, trockener Kopfhaut

      Shampoo

      Für juckende und trockene Kopfhaut. Reinigt sanft und beruhigt. Spendet Feuchtigkeit.

    • Bei juckender, trockener Kopfhaut

      Kopfhaut-
      fluid

      Für juckende und trockene Kopfhaut. Beruhigt sofort. Spendet langanhaltend Feuchtigkeit, ohne zu kleben.

    • Bei schuppender, trockener Kopfhaut

      Kopfhaut-
      packung

      Für schuppende und trockene Kopfhaut. Spendet intensiv Feuchtigkeit. Hilft Hautschuppen zu lösen.

    • Bei schuppender, trockener Kopfhaut

      Hydro-
      shampoo

      Für schuppende und trockene Kopfhaut. Spendet langanhaltend Feuchtigkeit.

      Alle Mavena-Produkte können Sie online bei unseren Partnern bestellen:

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