Neurodermitis bei Kindern

Das Auftreten und der Krankheitsverlauf von Neurodermitis unterscheiden sich bei Kindern in einigen Aspekten von jenen bei erwachsenen Menschen. 

Häufigkeit und Krankheitsverlauf

Neurodermitis wird immer häufiger beobachtet und heutzutage leiden 15 bis 20% aller Kinder zumindest zeitweise daran. Die Erkrankung beginnt meist schon im Säuglingsalter von 6 bis 12 Wochen. Bei etwa 50% der betroffenen Kinder tritt die Erkrankung noch vor Vollendung des ersten Lebensjahres auf und die Symptome entwickeln sich bei den meisten Kindern, bevor sie 5 Jahre alt sind.

Bei Säuglingen und Kleinkindern machen sich die Symptome oft auf Wangen und Kinn als fleckiger Ausschlag bemerkbar, der rot wird, schuppt, juckt und auch nässen kann. Aber auch fast alle anderen Körperteile können betroffen sein. Bei älteren Kindern erstreckt sich die Neurodermitis typischerweise auf die Armbeugen und die Kniekehlen.

Der Verlauf der Krankheit ist nicht voraussehbar und tritt in wiederkehrenden Schüben auf. Oftmals verbessert sich der Zustand jedoch, wenn Kinder älter werden, und es gibt sogar Fälle, in welchen Betroffene als Teenager der Krankheit entwachsen.

Ursache

Verursacht werden die Symptome, weil die Haut ihre wichtige Schutzfunktion nicht ausreichend erfüllen kann. Die Haut trocknet aus, wird rissig und damit durchlässig für Bakterien und Allergene. Diese dringen in die Haut ein und lösen eine Entzündung aus.

Die Gründe für diesen Hautdefekt sind nicht eindeutig geklärt. Eine angeborene Veranlagung gilt als wesentlicher Faktor. Neurodermitis wird auch als „atopische Dermatitis“ oder „atopisches Ekzem“ bezeichnet. Einerseits wegen der familiär gehäuft auftretenden Veranlagung zur Entwicklung von Überempfindlichkeitsreaktionen. Andererseits weil häufig ein Zusammenhang mit anderen allergischen Erkrankungen besteht. Das Erkrankungsrisiko eines Kindes mit einem betroffenen Elternteil liegt bei 20 bis 40 % und sogar zwischen 60 und 80 % wenn beide Elternteile unter Neurodermitis leiden.

Neben dieser genetischen Veranlagung spielen aber auch Umweltfaktoren und körperliche Belastungen, Infekte und Allergene (zum Beispiel Lebensmittel, Pollen, Hausstaub, Tierhaare) eine Rolle. Belastende aber auch aufregende Ereignisse, wie zum Beispiel die bevorstehende Einschulung, können einen Krankheitsschub auslösen oder die Symptome verstärken.

Behandlungsmöglichkeiten

Der erste Schritt jeder Behandlung ist es, die Haut so zu pflegen und aufzubauen, dass sie sich selbst wieder schützen kann. Die konsequente, tägliche Hautpflege - auch in beschwerdefreien Zeiten - ist deshalb der wichtigste Faktor, um die Haut gesund zu erhalten und ein erneutes Ausbrechen zu vermeiden.

Schonende Behandlungsoption mit Vitamin B12

Eine schonende und kortisonfreie Möglichkeit zur Basisbehandlung und Vorbeugung von Neurodermitis bieten die Medizinprodukte von Mavena. Die Mavena Produkte mit Vitamin B12 hemmen die Entzündung und unterstützen die Wiederherstellung geschädigter Haut, wodurch der Juckreiz nachhaltig gelindert wird.

Speziell um akut nässende Entzündungen und nicht-infektiöse Windeldermatitis – und den damit verbundenen, intensiven Juckreiz zu lindern – ist das kühlende, feuchtigkeitsspendende Mavena B12 Akut Gel geeignet.

Zum B12 Akut Gel

Die Mavena B12 Creme wurde speziell für die Basisbehandlung von Neurodermitis entwickelt und schützt die Haut vor Entzündungen und Ekzemen. Die Creme eignet sich vor allem für trockene Ekzeme sowie bei nicht-infektiöser Windeldermatitis und Milchschorf.

Zur B12 Creme

Mavena Produkte werden in der Schweiz hergestellt und sind frei von Duft- und Farbstoffen.